25 Jahre Mont-Cenis: ein fröhliches Sommerfest zum großen Jubiläum in Herne-Sodingen

Mit Hula-Klängen, einer Cocktailbar im Rondell und jeder Menge guter Laune hat das ASB Begegnungs- und Pflegezentrum Mont-Cenis in Herne-Sodingen in diesem Sommer sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende und Nachbarn aus dem Stadtteil kamen zusammen, um ein Vierteljahrhundert Mont-Cenis gebührend zu würdigen.

Als der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen im Jahr 2000 das Begegnungs- und Pflegezentrum Mont-Cenis eröffnete, war das ein echter Meilenstein: Es war die erste stationäre Einrichtung, die der Verband je aufgebaut hatte. Mitten im neuen Sodinger Stadtkern gelegen, direkt am Marktplatz und in Nachbarschaft zu Geschäften und Banken, war das Haus von Anfang an darauf angelegt, seine Bewohnerinnen und Bewohner nicht auszugrenzen, sondern mitten ins Leben des Stadtteils zu holen. Cafeteria und die Seniorenbegegnungsstätte der Stadt Herne im Erdgeschoss sorgen bis heute dafür, dass mehr als 20 Gruppen regelmäßig ein- und ausgehen und Mont-Cenis zu einem lebendigen Treffpunkt weit über die eigenen Bewohnerinnen und Bewohner hinaus machen.

Auch die drei Wohnbereiche des Hauses erzählen ein Stück Stadtgeschichte: Sie tragen mit „Pluto“, „Unser Fritz“ und „Friedrich der Große“ die Namen der großen Zechen, die Herne über Generationen geprägt haben – bewusst gewählt statt nüchterner Stationsnummern. In den vergangenen 25 Jahren ist aus der einstigen Pionier-Einrichtung ein fester Bestandteil des Verbandes und des Stadtteils geworden, dessen pflegerisches Konzept immer wieder weiterentwickelt wurde und das für viele später gegründete Häuser als Vorbild diente.

Passend zum Jubiläum hatte sich das Team von Mont-Cenis für das Sommerfest ein besonders abwechslungsreiches Programm ausgedacht. Im Rondell der Einrichtung verwandelte eine hawaiianisch dekorierte Cocktailbar den Innenhof für einen Nachmittag in ein kleines Urlaubsparadies: Zwischen bunten Blüten, sommerlicher Deko und fruchtigen, alkoholfreien Cocktails kam bei vielen Gästen echte Ferienstimmung auf. Wer es lieber ruhiger anging, ließ sich einfach in der Sonne nieder und genoss die entspannte Atmosphäre.

Für Unterhaltung war bestens gesorgt: Clown Beppo begeisterte mit seinem kurzweiligen Programm und zahlreichen humorvollen Einlagen Jung und Alt gleichermaßen und sorgte immer wieder für spontane Lacher auf dem Festgelände. Auch die Künstlerin „Miss Lilly“ sowie mehrere weitere Gruppen traten im Rahmen des Unterhaltungsprogramms auf, während ein DJ für musikalische Untermalung sorgte und so manchen Gast zum Mitwippen oder sogar Mittanzen animierte.

Ein besonderes Highlight war der Walking-Act: In seiner charakteristischen Rolle als „Charlie Chaplin“ flanierte ein Darsteller mit Melone, Gehstock und Schnauzbart über das gesamte Festgelände, suchte das Gespräch mit Bewohnerinnen, Bewohnern und Gästen und sorgte mit kleinen pantomimischen Einlagen für viele freundliche Begegnungen und schöne, unerwartete Momente zwischen den Programmpunkten.

Wer die Erinnerung an diesen besonderen Tag festhalten wollte, konnte das an der eigens aufgebauten Fotobox tun: Ob mit Angehörigen, Freunden oder den vertrauten Gesichtern aus dem Pflegeteam – zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit für ein bleibendes Erinnerungsfoto an das Jubiläumsfest.

Das Sommerfest machte einmal mehr deutlich, wofür Mont-Cenis seit 25 Jahren steht: für ein Haus, das Pflege und Lebensfreude zusammendenkt, und für eine Einrichtung, die tief im Stadtteil verwurzelt ist. Dass an diesem Nachmittag nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Familien, sondern auch viele Nachbarinnen und Nachbarn aus Sodingen den Weg auf das Festgelände fanden, unterstrich einmal mehr, wie sehr das Haus über die Jahre zu einem echten Teil der Nachbarschaft geworden ist.

Die Geschäftsführung des ASB Regionalverbandes Herne-Gelsenkirchen, Andreas Reifschneider und Joscha Wienholt, würdigte in ihrem Grußwort besonders das langjährige Engagement des Teams um Einrichtungsleiterin Barbara Golletz und Pflegedienstleiterin Emel Aydin-Wisniewski. Als erste stationäre Einrichtung des Verbandes trage Mont-Cenis eine besondere Verantwortung, der sich das Haus auch in Zukunft mit der gleichen Offenheit und demselben Engagement stellen werde.